www.nele-arts.de

2010

Kalender2011

19. Dezember
Auf Wunsch einer einzelnen Dame habe ich mal wieder Mousepads
machen lassen. Satansbraten, Tonight, Künstlerin und Die Mädels
sind bei Dawanda eingestellt. alle anderen sieht man hier. Sie kosten
wie immer 18,50 + 1,45 Porto. Wer eins möchte, melde sich bitte per email.

von oben links: Piratin, Bunte Vögel
Happy, Goldfische, Sportskanonen

Vielleicht beeinflußt durch den
Familienzuwachs entstand der Akt mit Säugling - allerdings weist
er keinerlei Ähnlichkeit mit Personen meiner Familie auf!

120 x 40 cm, LW

17. Dezember

LW 120 x 80 cm

Schwarz und hungrig im weissen Land
Seht her
Wir sind die Letzten
Unsere Stimmen zum Horizont.



15. Dezember
Hier, wie fast überall sonst auch , liegt viel Schnee.

Außerdem bin ich zum 1. Mal Großmutter geworden - ich bin begeistert!

Auf diesem Foto ist das Knäblein 10 Min. alt

5. Dezember
Gestern wurden ein paar von den neuen Bildern zusammen mit ein paar alten
im PanAroma in der Stargarder Str. aufgehängt. Dort habe ich vor zwei Jahren
schon mal ausgestellt. Der Besitzer der Weinhandlung ist der Bildhauer Uwe Kahl,
auf einigen der Fotos sind seine Skulpturen zu sehen.
www.uwekahl-skulpturen .de
 
Aschenputtel, lustlos                                                                        Homo neanderthalensis u. Cro Magnon
 
Hier ist das Land                                                                            Rabenbrüder
 
Portrait Picasso Nr.2                                    Hinter Uwe’s Pan der Schneekönig                                        


Hier ist das Land






3. Dezember
  

Nun hat es aber richtig geschneit! Der Künstler von der Kunst im Hof war auch gerade zum fotografieren da.
beim Klick auf das Foto gelangt man auf seine webseite
Meine Möbel sind auch aufgebaut, ich hab aber unpassenderweise,
statt einzuräumen, angefangen zu malen. Nächste Woche stell ich im PanAroma aus.
 
1. Dezember

 
Der Film hat jetzt einen deutschen Verleih.

29. November
            
Ein kleiner Schneekönig, zur bevorstehenden Geburt eines jungen Mann gemalt,
mußte auf Wunsch der Mutter, die meine Neigung zu skurrilen Dingen nicht so
ganz teilt, in was kinderfreundliches geändert werden.
Tja, an das Omasein muß ich mich wohl noch gewöhnen!


26. November

 
LW, 50 x 40 cm
Wieder Schnee, diesmal liegengeblieben.
 
LW, 23,5 x 17,5 cm


24. November
Heute fiel der erste Schnee, löste sich aber sofort wieder auf.
Arbeitsmäßig tut sich noch nicht viel, aber ich bin trotzdem gut beschäftigt.
 Im übrigen hatte ich in den wenigen Wochen hier schon mehr Besuch
als in den letzten zwei Inseljahren zusammen.

Am Alex gibt es einen von vielen Weihnachtsmärkten; noch gibt es kein
Gedränge, auch nicht auf der Eisfläche, aber das wird sich in den nächsten
Wochen vermutlich ändern.




15. November
 
Die Touristen haben ordentlich was zu gucken - die Neuberliner aber auch!

In meinem Miniaturgarten zwitschern die Meisen jeden Morgen -

auf Föhr gab es stattdessen wildes Gekrächze von den Austernfischern und
Krähen.
Ist schon schön hier!
Heute kommt auch der Tischler - endlich!

9. November
Noch hat sich nicht viel verändert, aber immerhin hat der Tischler sich schon mal angeguckt,
was er so bauen soll. Ich bin derweil mit Karten verschicken und Kalenderkleben beschäftigt.
Beim Verlag war ich natürlich und brüte nun über neuen Ideen für Karten und anderes, aber das
hilft ja meistens nichts, Ideen kommen plötzlich und von alleine.
Ansonsten genieße ich, in der Stadt zu sein. Es wird zwar kälter, aber kein Vergleich zu Föhr,
wo ja immer noch der Wind und hohe Luftfeuchtigkeit eine gefühlte Temperatur mit vielen
Minusgraden vorspiegeln.
Der japanische Bildhauer aus dem Wedding baut unverdrossen an seiner Kunst im Hof, meinte aber
heute, daß sie vor Mai nicht fertig wird. Ich bin hoffentlich früher soweit, daß ich jemanden
hier reinlassen kann!


Weil’s von mir noch nichts neues Gemaltes gibt, hier ein (nicht von mir) bemaltes Klohäuschen.

24. Oktober
Nach langer Abstinenz bin ich nun endlich wieder ans Internet angeschlossen.
Noch herrscht hier Chaos, aber wenigstens die “Büroabteilung” ist überschaubar geworden.
Mein alter Tresen und diverse Kartons mit Flohmarktinhalt warten auf ihren Abtransport,
die Wände warten auf Regale vom Tischler und die Umzugskartons auf Entsorgung.
 

Ich bin also lange noch nicht fertig, die Kunst im Hof übrigens auch nicht.
Das tröstet etwas, denn die sollte Anfang Oktober fertig sein.






13. Oktober
Das war’s nun auf Föhr

Fotos: Goldau

 

10.Oktober
Nach einem rührenden Abschiedsfrühstücksrührei in der Nr. 1

 

bin ich an meinem ersten freien Sonntag seit Ostern auf den Fischmarkt gegangen - einmal mußte es doch sein!
Bei der Gelegenheit konnte ich die Entladung eines Lastkahns sehen. Vermutlich sind das Steine für die Hafenerweiterung -
obwohl ich so als Laie denke, das wird eher ne Verkleinerung mit diesen ganzen Steinklötzen.



Auf dem Rückweg zum Atelier versperrte grad eine Treckerparade die Straße,



mittendrin eine Isetta(?)mit pappnasigem, aber dennoch gutgelauntem Chauffeur.



Das ist doch ein netter Abschied!
Morgen früh um 5 Uhr nehm ich die erste Fähre und melde mich gegen Ende der Woche
aus dem neuen Atelier - sofern das mit dem Internet bis dahin klappt.


9. Oktober
Das Inselwetter zeigt sich heute von einer seiner besseren Seiten:
strahlende Sonne, aber Wind, (von mir)gefühlte Temperatur -15 Grad.

 
Die Kaffeemaschine steht noch, der Rest ist verpackt.

Die Karten gibt es ab sofort in der “privatsache” in der Süderstrasse
(da, wo es, nach Urteil der Kaffeekenner, den besten Kaffee der Insel gibt).

4. Oktober
Das Umzugschaos schreitet fort, äußerlich (und innerlich!).


Mein endgültiger Umzugstermin ist jetzt am kommenden Montag, also am 11.10.
Telefon und damit auch Internet in Berlin bekomme ich am 14.10.
Die Saison ist vorbei, am Strand sind nur noch die ganz Harten, es ist
dauernd kalt und stürmisch - Herbst eben.





24. September
Bin wieder auf der Insel, zum letzten mal!
Ein supernetter Artikel von Peter Schulze im “Inselboten” war die erste Überraschung,
die ich nach meiner Rückkehr vorfand: zum Artikel
Ein Liebhaber meiner Bilder hat die Gelegenheit meiner einwöchigen Abwesenheit wahrgenommen,
meinen Straßenaufsteller, der im Hauseingang stand, zu plündern und zu demolieren.
Vielleicht war der oder die Diebin aber auch nur zu blöd, um die Bilder fachgerecht zu entfernen.
 
  



13. September

Das Meer tut mal wieder so..., aber richtigen Sturm soll es erst morgen geben.
Ich bin morgen für eine Woche weg von der Insel - falls die Fähren überhaupt vorwärtskommen!


Dieses Paket wird seit Wochen von der Post hin und her geschickt: angeblich ist  Empfänger
unbekannt. Tatsächlich hat die Empfängerin einen Doppelnamen, den ich auch draufschrieb.
An der Klingel steht aber nur einer der beiden Namen. Jahrelang hat es geklappt, aber
das letzte Mal kam es mit obigem Vermerk zurück - na dann!


8. September

Strammer Ostwind, heute morgen nur Windstärke 6, aber die Fähren sitzen  fest, zuwenig Wasser.
Gestern dagegen, bei Flut und Windstärke 7 sah es beinah nach zuviel Wasser aus.

Eine einsame neue Tasche ist auch entstanden, in Nachtarbeit - tagsüber sind immer noch zu viele
Leute da, als dass ich da arbeiten könnte.

30. August
Nach zwei Wochen, die ich überwiegend mit Bahnreisen( Familie) oder
Haareraufen (Telekom) verbracht habe, bin ich nun endlich wieder online.
Hier hat sich vermutlich einiges ereignet, ich habe nur ein
Foto “Föhr bei Nacht” (halb elf am Abend) anzubieten.

In den Pausen zwischen Bahnreisen und Haareraufen
hab ich zur Beruhigung ein bißchen gemalt:

ein Schafskind für
eine Taufanzeige (die Idee, statt Kind ein Schaf zu zeichnen stammt nicht von mir!)
und zwei Mädchen auf Dünen...
   
.
...die mich aber schon wieder verlassen haben.



14.August




Auf dem Wasser spielen die Bootsbesitzer, im Sand die zukünftigen.

 

Er hat schlecht gespielt                                 sie hat ein Schleierspiel veranstaltet              und er spielt seit Tagen mit Sand


13. August

Die Morgensonne lacht ja fast jeden Morgen um fünf - um acht ist es dann düster. Aber
heute hat sie sich gehalten, also gibt’s einen schönen Tag.

An diesem Wochenende, bzw. die ganze kommende Woche  gibt es Party an allen ecken.
Teil des Spektakels “100 Jahre Wyk” ist dieser 6 m hohe Leuchtturm aus Sand, der noch im Bau
ist; Montag soll er fertig sein. Er steht am Ende des Sandwalls beim Schachbrett und zieht natürlich
jetzt schon viele Besucher an.


7. August


Ninas Lied, 100 x 70 cm, Acryl a. Karton

Von abends sechs bis heute morgen um vier Nina Hagens Lied “Fisch im Wasser”
gemalt.

     Sie will ein Fisch im Wasser sein
     im flaschengrünen, tiefen See
     sie will mit Wasser sich besaufen
     und paar Blasen blubbern lassen.

     Was sie dann will,
     das ist, mit Neptun schweigen
     und in Ruhe tun, was sie sonst nie tut
     was sie sonst nicht kann und soll

2. August



Ein paar neue Miniaturen sind entstanden - ansonsten bin ich mit den Fotokarten und rumräumen und
aussortieren von überflüssigen Dingen beschäftigt.
Wenn ich in Berlin bin, wird hier renoviert und im Frühjahr kann Wyk dann ein Sanitätshaus vorweisen.
Sicher eine gute Idee- die sog. “Best-ager” sollen ja verstärkt beworben werden!

27. Juli

Dieses alte Postauto hat meinen Wohnungsinhalt nach Berlin gebracht.
Es war nichtmal halbvoll, aber leider ist mein Wohnatelier nun ziemlich voll, obwohl
mein Föhrer Atelier ja noch da rein muß. Jetzt ist also heftigstes Aussortieren angesagt.
Die Föhrer sind wieder mit frisch vollgelaufenen Kellern beschäftigt: gestern
gab’s einen Dauer-Platzregen von ca. einer Stunde, das Wasser stand teilweise
wadenhoch auf der Straße.
Heute ist’s wieder heiß, schon am Morgen,

Mieze Mops braucht
an solchen Tagen dringend Abkühlung, da sie ja
ständig im Pelzmantel rumläuft.


19. Juli
Statt zu packen hab ich den Tag mit malen verbracht. Bei dem guten Wetter
sind alle am Strand und ich kann ausnahmsweise tagsüber arbeiten. Morgen ist das
Atelier nochmal geöffnet, dann geht’s erstmal mit dem Möbelwagen nach Berlin. Sonntag bin ich
aber wieder auf der Insel.

Gruppenbild mit Clown
Acryl a. Papier, 70 x 50 cm


14. Juli
Der Tornado vor zwei Tagen war zwar zu sehen, aber ich hab ihn leider nicht fotografieren können.
Die Gewitter haben die Vorratskeller etlicher Läden am Sandwall unter Wasser gesetzt. Feuerwehr und
Reinigungsunternehmen hatten und haben gut zu tun.

Die Kanalisation, obwohl vor einem Jahr auf Vordermann gebracht, hat sich sozusagen
übergeben und ihren Unrat in umgekehrter Richtung verteilt.

Alles zum halben Preis - frisch gebadet.
 
Riecht immer noch reichlich seltsam an manchen Häuserecken.
Ich habe, auf besonderen Wunsch, eine extra grosse Wiese gemalt und
bin ansonsten mit packen und aussortieren beschäftigt, in acht Tagen geht die erste
Fuhre nach Berlin.


9. Juli
Kein Lüftchen geht, es ist nicht so bleiern wie in den Städten, aber doch ganz schön heiß!

                      
Mein Nachbar stellt den Flur nicht mehr voll             Die Häberlingasse (warum auch immer die
 - bei Regen ist hier kein Durchkommen.                    meistfotografierte Gasse der Insel)ist leer, bei der Hitze
                                                                                               will niemand essen.

Die Stadt verschickt Briefchen mit Geldforderungen - Fremdenverkehrsabgabe! Weil, wären die
Fremden nicht hier, würden wir alle ja keine Umsätze machen, denn die Insulaner kaufen, wie jeder weiß,
lieber auf dem Festland ein.
Gar nicht so blöd, was? Wäre ja eigentlich umgekehrt besser: Saison-Ausfallzeiten-Steuerermäßigung oder so!

5. Juli
Das Filmfest war toll, die Premiere von Bergblut natürlich auch. Obwohl ich nichts dazu getan habe,
bin ich stolz wie Oskar auf meine Tochter!

Ich hoffe, der Film findet einen Verleih in Deutschland.
In München hat er jedenfalls den Publikumspreispreis ergattert.


http://www.br-online.de/kultur/film/filmfest-muenchen-2010-DID12770588705/filmfest-muenchen-publikumspreis-ID1276877350101.xml
Inga Birkenfeld und Wolfgang Menardi


29. Juni

29. Juni, 10 Uhr... viele Fähren...

viele Strandkörbe: Nun haben wir offiziell Hochsaison, die Sonne scheint deshalb
kräftig, es gibt schon wieder jede Menge Sonnenbrände zu sehen.

Das Meer hat sich schnell erwärmt, gestern hatte es schon 20 Grad, vermutlich ist es
nur unten kühl, da, wo der Meerkönig rumspaziert.

 

22. Juni
Die Kalender sind da.
 
Ich hatte 3 schöne Tage in London und Windsor. Da in Ascot das jährliche
gr. Pferderennen stattfand, gab es auf den Bahnsteigen auch jede Menge phantastische Hüte zu
sehen. Auf der Hochzeit dagegen gab es mehr von den offenbar gerade modischen Haarreifen mit
Blumen- oder Federpuschel dran.

Die Königin war übrigens auch gerade in Windsor, deshalb war ihr imposantes aber düsteres
Schloss auch geflaggt; gesehen hab ich sie nicht, macht nix!


Ach ja, mit der neuen Fähre bin ich auch schon gefahren: die (vorläufige)Hühnerleiter
in den Salon empfand ich nicht als Verbesserung, die Panoramafenster schon.
Ansonsten sah es so aus, als gäbe es dort Selbstbedienung. Außerdem kann
man nicht mehr so gut sehen, wer sonst noch mitfährt - sehr hohe Trennwände
zwischen den einzelnen Tischen.
Kleine Begebenheit am Rande, von einem Bekannten erzählt:
Die vorm grössten Fenster aufgestellten Sonnenliegen sind schon heiß umkämpft.
Der Bekannte ließ sich auf der einzig freien Liege nieder. Minuten später kam ein alter Herr mit
Bierglas (Selbstbedienung!), pflanzte sich vor ihm auf und verlangte den Stuhl - das sei
seiner, er habe sich nur was zu trinken geholt. Darauf mein Bekannter: “Tja, dann hätten
sie ihr Handtuch hinlegen sollen.” Sprach’s und blieb sitzen. So kann’s gehen!



16. Juni
Da schwimmt die Torte - im schönsten Sonnenschein (endlich!).


 


(Ein dummer Spruch, zu Papier gebracht.)


15. Juni
Neuigkeit zum Film “Bergblut”: meine Tochter ist nominiert als
beste Nachwuchsschauschauspielerin für den “Förderpreis
Deutscher Film”- da drück ich ihr jetzt aber mal die Daumen!

Auf der Insel ist’s wieder relativ ruhig geworden - liegt’s am
kühlen Wetter oder am Fußball? Die Tröten der Fußballfans
sind allerdings verstummt. Die heißen hier übrigens bei einigen Leuten
Uwe - Seeler - Tröte (vermutl. der Wumbaba-Effekt).


Sie jedenfalls schläft sich eins!
LW 24 x 18 cm

Ich warte täglich auf die Rohlinge für die Kalender 2011. Dieses Jahr
werden sicher nur wenige vor meinem Umzug fertig sein, aber ich schätze,
dass in Berlin erstmal reichlich Zeit zum Kalenderkleben vorhanden sein wird!

11.Juni



Sieht aus, als ob sie auf dem Sandwall gestrandet ist: Die neue
WDR - Fähre, die heute getauft wurde.

Ansonsten gibt es zu berichten, daß der Film “Bergblut” zum
Filmfestival in Shanghai im Juni eingeladen wurde. Außerdem ist er schon
für irgendwelche Preise nominiert. Hoffen wir mal, daß die Hauptdarsteller dann auch
was davon haben!
Die deutsche Premiere findet am erst 1.7. in München statt.


5. Juni

Die Besitzer “ oder: Beim Abschreiten der Latifundien.
LW, 30 x 15 cm
(Ahnlichkeiten mit lebenden Personen völlig unbeabsichtigt.)


2. Juni
 
Nach Intervention des Hausbesitzers beim Bürgermeister wurde heute morgen das Hinweisschild,
das mein Schaufenster versperrte, wieder ausgebuddelt und auf die andere Straßenseite verlegt.
Geht doch!

Ansonsten war ich heute in eigener Sache tätig: zu meinem Paar amerikanischer Pumps in
ganz spezieller Farbe fand ich heute bei MAXIs endlich die passende Klamotte und weil ich
dazu noch ne Handtasche brauche, hab ich mir was gemalt. Der ganze Aufwand
ist nötig, weil ich demnächst auf ner Hochzeitsparty in Windsor bin. Und wenn ich schon nicht
mein übliches Schwarz tragen kann (lt. dresscode erst nach 6.00 pm), soll’s wenigstens was
knalliges sein!


1. Juni
Mein Rechner war mal wieder ein paar Tage krank, genau wie ich.
Er hatte Besuch von einem Trojaner, der mein Konto plünderte; ich hatte
Besuch von einer Kundin, die mir hustend erklärte, sie habe Keuchhusten.
Den gab sie mir nicht weiter, aber krank wurde ich trotzdem, ist auch noch
nicht ganz vorbei, ich kann aber zumindest stundenweise wieder arbeiten:
Zwei Taschen und eine Reihe Miniaturleinwände sind entstanden.


 
Diese Tasche ist schon vergeben

Außerdem ist endlich der Frühling da - das ist den


insularen Jugendlichen wohl nicht ganz bekommen, sie
zogen am Wochenende wieder randalierend durch die
Große Straße, eine Spur der Verwüstung hinterlassend.
Dauer-Saison-Problem!


28. Mai
Die Waldorfschule Schwäbisch Gmünd hat mit meiner
Erlaubnis mein Bild von der Geigerin für ein Einladungs-
plakat verwendet: sieht doch gut aus, oder?
 www.waldorfschule-gmuend.de
20. Mai



Der Hexenwald ist endlich fertig, Gretel befand sich mehrere Monate allein darin.



Ansonsten gab es heute endlich einen schönen, warmen Tag mit nur stellenweise
kaltem Wind. Inzwischen sind auch die Strandkörbe wieder aufgestellt.


1o Uhr morgens


13.Mai - Himmelfahrt

Hier ziehen ein paar Föhrerinnen mit Getöse über den Sandwall,
feiern aber weder Vater- noch Muttertag, sondern Abschied vom
Junggesellinnen-Dasein

8. Mai

Der Frühling ist unauffindbar, eisige Kälte und Dauernieseln,
richtiges Hundewetter, Anlass, ein passendes Bild ins Fenster
zu stellen. Für die Jackenverkäufer ein weiterer Festtag.


PS 11.55 Uhr:
Ne Frau kommt ins Atelier: ich möchte diesen Hund da aus’m Fenster
ich: kostet 50 €, ist das Original, Karten gibt’s frühestens nächste Woche
sie: och nö, da mal ich das ab
ich: wie? abmalen?
sie: ja, ist doch ne gute Idee!

ICH HASSE ES!!!!!! Hoffentlich geht das in dieser Saison nicht so weiter,
in der letzten war ich so fertig von diesen Leuten, dass ich mich wirklich zusammen_
reissen mußte, um sie nicht aus dem Laden zu schmeissen.

4. Mai
Nach dem Schock vom 2. Mai hab ich nun beschlossen, dass ich auf jeden Fall beim ursprünglichen
Plan bleibe, im Herbst das Atelier auf Föhr zu schliessen. Umzug Ende Mai wäre mir doch zu schnell,
ausserdem hab ich ja meine Teilnahme an diversen Lesungen den Sommer über zugesagt.



Heute ist ein stürmischer Tag, die Sonne scheint zwar, aber es ist sehr kalt und weil in den
letzten Tagen immer wieder die Frage nach einer meiner Wiesen auftauchte (die letzte malte ich
bei Eiseskälte 2006, dachte ich mir, heute sei ein guter Tag, mal wieder eine zu malen. Das ist immer
ein gutes Rezept gegen das Frieren und vielleicht lockt es den Frühling doch nach Föhr -
im Rest der Republik ist er ja schon eingezogen.


2. Mai



Manchmal kommt eher Land in Sicht, als man denkt: Heute früh war ein Nachmietinteressent im Laden,
der vor der Hauptsaison übernehmen würde, wenn er sich mit dem Vermieter einig wird.
Wenn es was wird, bin ich nur noch einen Monat hier! Schock!!
Gleich anschließend bekam ich  ein Geschenk, eine Brosche, von einem Kunden, hier etwa in
Originalgröße zu sehen:

    
Link zum Macher

Was für ein Tag!


30. April

 Eine erste Filmbesprechung von “Bergblut” ist im Internet aufgetaucht.


Für die, die es nicht wissen: die weibliche Hauptdarstellerin ist meine Tochter
Inga Birkenfeld. Der Film hatte bereits Premiere in Bozen, die deutsche Premiere
ist am 1. Juli in München während der Münchener Filmtage. In Südtirol hat er die Charts
gestürmt. Bei Facebook gibt es jede Menge Begeisterung, fast nicht lesbar, weil häufig
in Tiroler Dialekt verfaßt.


Ich habe gestern in Berlin meinen Mietvertrag für das Atelier unterschrieben und
suche nun einen Nachmieter für mein Wyker Atelier.

27. April



Diese nette Fotomontage befindet sich in einem Infoheft  der Tourismus-GmbH,
(natürlich mit dem neuen Föhr-Logo “Friesische Karibik”). Ich nehme mal an,
dass die Hamburger Kreativen, die  das mit der Karibik ausgeschwitzt haben,
die Stadt dafür dermaßen zur Kasse baten, dass nun die Föhrer Geschäftswelt
mithilfe des Heftchens dazu animiert werden soll, die Ausstellung dieser und
anderer Figuren zu sponsern.

Heute abend findet ein Infoabend im Kurgartensaal statt. Die Figuren
stammen von der Wittener Künstlerin Christel Lechner . Laut Infoblatt ist man
jedenfalls auf fin. Unterstützung bei Realisierung des Projektes angewiesen.
Ist ja nett für Frau Lechner, dass man ihr die Ausstellungskosten abnehmen möchte,
aber ich bezweifle mal, dass da was zustande kommt, wo hier doch alle, die ihr Geld irgendwie
durch Tourismus verdienen, jedes Jahr  sowieso schon Fremdenverkehrsabgabe zahlen müssen
und das nicht zu knapp! Drum geh ich auch nicht hin, muß morgen außerdem ganz früh
raus und nach Berlin fahren.




26. April
Wie mir berichtet wurde, hat es gestern, am Sonntag, vor meiner Tür mehrfach heftige
Unmutsäußerungen gegeben, weil ich nicht geöffnet hatte. (Ich war zum Klassentreffen
in Göttingen).
“Die hat es wohl nicht nötig” usw.
Da kommt Freude auf, besonders, weil in der letzten Woche auch schon wieder einige
Damen in meiner Gegenwart ungeniert darüber berieten, wie sich Motive wohl am besten
abkupfern lassen.

Da es heute regnet und diverse arme Hunde trotzdem nach draussen müssen und,
kaum im Trocknen, das Wasser abschütteln, hab ich ein kleines neues Schild für die
Eingangstür gemacht. Die Hunde mögen mir verzeihen, aber meine Laune ist grad
nicht die beste!








20. April
Marienburger Straße 29,10405 Berlin


Hinter dieser Berliner Tür verbirgt sich ein großer Innenhof mit mehreren Ateliers und
einer Musikschule. Eines dieser Ateliers ist demnächst meins. Falls ich für das Föhrer
Atelier einen Nachmieter finde, werde ich früher umziehen, wenn nicht, findet der Umzug
Ende Oktober statt.



16. April




Sonne mit eiskaltem Wind gibt’s heute, ansonsten noch zwei neue Eisdielen. Außerdem
sind die Inselstörche am Nestbauen, wenn sie nicht grade im Watt herumstochern.
Ich hab beim aufräumen eine bekleckerte und zerknitterte Zeichnung gefunden und
nochmal zu Papier gebracht:

             Der Ohrring steht der Sau echt gut
               und sehr viel besser als der Hut.
 

13. April

Komme gerade aus Berlin zurück, hab eine Traum-Atelierwohnung besichtigt, wie von mir gewünscht,
dicht beim Großhändler, Erdgeschoß, sogar mit Garten. Na, aber ob ich die kriege?...wird sich zeigen.
Ansonsten nimmt die Saison so langsam Fahrt auf. Ich auch. Habe endlich das seit
Jahren versprochene  “schön bunte” Bild für die Nr. 1, mein Lieblingsmorgen- und
Mittagskaffee - Lokal gemalt.



Leinwand, 165 x 130 cm


3. April




Kein Wunder bei der Kälte!

Schöne Ostertage allen Besuchern dieser Seite!


25. März
Nach mehrtägigem Computerausfall hier nun ein bißchen was Neues von der Insel:

Vor meinem Schaufenster steht jetzt nicht mehr nur das Restaurantschild
(die dickfellige Besitzerin zahlt immer mal Strafen ans Ordnungsamt, stellt ihr Schild
aber immer wieder da auf, wo sie nicht soll -  scheint sich zu rechnen!),
sondern nun auch ein noch unbeschrifteter, sehr formschöner Wegweiser für Orts-
unkundige.
Gnädigerweise hat man einen Abstand von 1 Meter zu meinem Schaufenster
gelassen. So hab ich doch noch einen ungestörten Blick auf die hübsche
Rucksacksammlung meines Ladennachbarn.


Das Feringhüs in der großen Straße ist nun endgültig Vergangenheit, leider, man
hat aber für kurze Zeit einen interessanten Blick bis zur Hafenstraße.


Das Foto ist schon drei Tage alt, inzwischen ist eine kurzzeitig gebuddelte Grube
wieder zugeschüttet und alles eingeebnet. Wie ich hörte, wird es Wohnungen geben und
drei Läden, vermutlich von irgendwelchen Ketten - schön wär ja noch ein Jackenladen,
davon haben wir doch nie genug!


17. März


Manch ein Leser erinnert sich vielleicht: Im Februar 2009 hatte ich
dieses Bild auf meine Webseite gestellt und in meinem Ärger auch
noch ein Hausverbot für diese Dame mit ihren scheusslichen Kopien
meiner Bilder in meinem Atelier verhängt.
Ich glaubte, ich könne nichts unternehmen,aber im Sommer kam eine Graphikerin ins Atelier,

die sich bestens mit Urheberrechtsangelegenheiten auskannte.
Sie empfahl mir, einen Fachanwalt zu konsultieren...
Ende vom Lied war eine Gerichtsverhandlung in Köln, die, so weiss ich seit heute,
in meinem Sinne ausgegangen ist.
Aus diesem schönen Anlass hier noch einmal das Zitat von Caspar David Friederich,
der sich vermutlich auch schon mit solchen Leuten rumplagen mußte:

   Der Maler male nicht nur, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht.
   Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht!



14. März
In den letzten Tagen habe ich zwei neue Taschen und zwei Portemonnaies
bemalt. Da die Insel immer noch
ziemlich menschenleer ist, stelle ich alles bei Dawanda ein.










12.März



Fliegen lernen, 30 x 24 cm
die 3. Variante eines Motivs von 2002.

 
Am 16. April findet die Uraufführung auf den
Bozener Filmtagen statt. Ich weiß gar nicht, welchen
Titel ich schräger finde:
diesen oder den bisherigen Arbeitstitel (Heiliges Land Tyrol).
Die Tiroler Facebook-Benutzer scheinen schon ganz wild auf
den Film zu sein( .... Frei mi schun afn Film!!:)...)
Ich bin vor allem gespannt und freu mich auf die
deutsche Premiere auf den Münchener Filmtagen, Ende Juni 2010.
Die Filmmusik ist jedenfalls schon mal klasse und läßt vermuten,
daß jede Menge Taschentücher mit ins Kino genommen werden müssen


10. März



Rätsel am Morgen: was hatten die Fahrer dieser Autos wohl in der Großen Straße zu erledigen und was
mag wohl ein “endfeuer” sein? Das vom Weltuntergang?

Im übrigen, da man ja immer wieder Schauermärchen von der deutschen Telekom und ihren Service-Hotlines hört,
dachte ich, ich frag mal vorsichtshalber rechtzeitig nach(per email), wann mein Telefonanschluß für das Atelier
gekündigt werden muß (wer es nicht weiß: ich verlasse die Insel Ende des Jahres) und siehe da: heute kommt ein Brief,
dass mein Anschluss zum 15. März gekappt wird. Oh Schreck!
Kurz danach aber Entwarnung - eine freundliche Dame ruft an und fragt, warum ich denn kündige und überhaupt,
ich könne nur zum 31.8. kündigen, weil die Verträge heutzutage nur jährlich zu kündigen sind.  (Aha.)
Da bin ich direkt mal gespannt, wie das weitergeht.




7. März
Das mit dem Frühling wird wohl doch noch nichts,
wieder gibt’s jede Menge Schnee und eisigen Wind,
aber auch viel Sonne. Ich hab bei der Gelegenheit schon mal
das Bild für Mai 2011 gemalt: die kalte Sophie


Dieses Jahr will ich den Kalender für 2011 ja drucken lassen,
da muß bis Mitte des Jahres alles fertig sein.

Für Februar gibt es wahrscheinlich die kleinen Konkubinen



und hier ein Beispiel, wie es ist, wenn man nicht fertig wird
und am nächsten Tag Arme zu kurz und Augen (und den Hintergrund
erst recht )zu blöd findet.

  





4. März


Sieht so aus, als ob demnächst der Frühling
kommt!



Das “Fering Hüs” in der Großen Straße wird immer weniger, ein (meistens)
einzelner Bauarbeiter klopft so nach und nach alles auseinander.


25. Februar



Diese netten Kölner Herren fotografierte ich gestern. Sie gehören zum wunderschönen Heinzelmännchen-Brunnen.

Ich hab leider nicht viel von der Stadt sehen können, war ja auch nicht zum Spaß da,
aber der Dom ist so ungefähr das beeindruckendste Bauwerk, daß ich je zu Gesicht bekommen habe.

Daneben habe ich das Gaffel-Brauhaus am Dom besucht , um das erste Kölsch meines Lebens zu trinken.(Superlecker!) Nebenher servierte
ein weiterer netter Kölner Herr (s. Foto) mir dort eine knusprige Schweinshaxe. Ebenfalls köstlich! Nachmittags um Drei!


Dies Foto hab ich aber nicht selbst gemacht,
weil ich mit essen und trinken vollauf beschäftigt war. Es
stammt von einer Werbepostkarte des Brauhauses,
die mir der Ober schenkte.



17. Februar
Heute morgen beschäftigten meine Ladennachbarin und ich uns eine halbe Stunde
damit, die Eisschicht vorm Laden wegzuhacken, solange, bis die Schaufel, das einzige
zur Verfügung stehende Werkzeug, ihren Geist aufgab.


Ansonsten gibt es nur zu berichten, dass es jetzt feststeht: dies ist mein letztes Jahr auf der Insel.

 
Zum 31.12. 10 endet mein Mietvertrag, ich werde ihn nicht verlängern, sondern nach Berlin ziehen.

12. Februar
Die Eisdecke lichtet sich.






Mein Geldbeutel hauchte heute morgen an der Supermarktkasse unter
Getöse sein Leben aus - zuviele Münzen. Ich hab mir drum einen “Neuen” gemacht,
aus einem alten, mal falsch gelieferten Rohling, für den mir nie die passende
Bemalung einfiel - mal sehn, ob der länger hält als die letzten zehn, die ich
seit Euro-Einführung verbraucht habe. Hab bei der Gelegenheit gleich mal meine
neuen Stempel ausprobiert

11. Februar


Dies ist die Bank auf dem Niebüller Bahnsteig für den Zug nach Dagebüll.
So ähnlich sieht es auch auf Föhr aus, stellenweise.
Aber in Göttingen und Berlin ist es auch nicht besser...aber wenigstens
“tobt” da das Leben...

Ich jedenfalls bin wieder auf der Insel und leiste mir selbst Gesellschaft.
Es ist schon trostlos hier, besonders, wenn man gerade in einer Großstadt war!


26. Januar
Es gibt nichts Neues zu berichten - die Insel friert langsam ein, der Fährverkehr ist  schon recht eingeschränkt.
Ich hoffe aber, daß ich morgen noch von der Insel runterkomme. Falls ja, bin ich dann erstmal ne Weile auf
dem Festland, spätestens am 10. Februar bin ich aber wieder hier.








17. Januar

Heut schneits mal wieder, Miniaturflocken. Der Strand ist  jetzt voller Eisschollen, ein Eisbär würde
 sich dort bestimmt sehr gut machen!

Seit vorgestern stehen Container vorm Fering Hüs in der Großen Straße, gegenüber vom Glockenturm.
Selbiges wird wohl die längste Zeit dort gestanden haben, denn am Haus hängt eine Tafel,
die Grundstücke zum Kauf anbietet.

10. Januar
Die eisige Daisy tobt den Sandwall entlang, glücklicherweise noch ohne den prophezeiten Schnee.
Die Eisschollen treiben an den Strand, werden aber immer wieder weggespült.



Da hier seit Tagen gar nichts mehr los ist, komme ich endlich
mal wieder zum ungestörten malen.



Kleeblatt, LW 60 x 20 cm



Zugeknöpft, LW 50 x 40 cm

4. Januar
                                  

Wie man sieht: Betrieb (noch) auf dem Sandwall - auf dem Meer
ebenfalls - die Eisschollen kommen!

        

In einer Hauruck-Aktion habe ich gestern mein Atelier verbreitert: Der Tresen trennt jetzt den hinteren Arbeitsbereich
(der muß noch aufgeräumt werden) für alle deutlich vom “Ladenteil” des Ateliers ab.

Sonst  kann ich nur noch vermelden, daß ich nun nach sieben Jahren erstmals den Preis für die Fotokarten erhöht habe.
Lange rausgeschoben, mußte es jetzt doch sein. Statt 2,50 nun 3 €. Das Finanzamt kriegt davon  schon mal nur für die Tatsache
des Umsatzes von jeder Karte 57 Cent ab.

PS: Seit einigen Tagen gibts nur ab und zu Internetverbindung am Sandwall,
sehr lästig. Man muß immer wieder den Rechner ausschalten, den Stecker ziehen und hoffen, daß es nach 10 Minuten
wieder funktioniert.